Waschbär - Procyon lotor

Waschbär Größe: Körperlänge bis 71 cm, Schwanzlänge bis 40 cm

 

Weitere umgangssprachliche Namen: Schupp, Nordamerikanischer Waschbär

Namen in anderen Sprachen: racoon, raton laveur, mapache boreal, szop pracz, yenot-poloskun, rakun

 

Hier die Inhaltsangabe folgender Abschnitte:

  1. Vorkommen
  2. Entwicklung
  3. Schadwirkung
  4. Vorbeugung
  5. Vorbemerkung zur Bekämpfung
  6. Checkliste zur Bekämpfung

Vorkommen

In den letzten Jahren immer mehr in Ballungsgebieten und Parkanlagen des Menschen zu finden als Untermieter in Dachstühlen von Wohnhäusern und als Besucher von Komposthaufen und Müllbehältern.

Entwicklung

Die Paarungszeit ist in Mitteleuropa im Januar und Februar. Nach etwa 2 Monaten werden 3 bis 5 Junge geboren, nach 6 Monaten werden sie selbstständig, nach 10 - 12 Monaten geschlechtsreif.

Schadwirkung

Da die Tiere nachtaktiv sind, kommt es zu entsprechenden Lärmbelästigungen auf und in Gebäuden, Mülltonnen werden geplündert und der Inhalt verstreut. In Gebäuden kann durch niedergelassene Tiere das verbaute Material geschädigt werden. Weiterhin sind sie Überträger von diversen Infektionskrankheiten, des Waschbärspulwurms und Parasiten.

Vorbeugung

Einschlupfmöglichkeiten in Gebäuden ausschließen, Futterquellen vermeiden, Einsatz von Repellentien

Vorbemerkung zur Bekämpfung

Der Waschbär gehört zu den Wildtierarten, die dem Jagdrecht unterliegen. Der Fang und die Tötung sind nicht erlaubt, es dürfen aber verschiedene Vergrämungs- und Aussperrungsmethoden angewendet werden, es muss jedoch in Berlin eine gesetzlich vorgeschriebene Schonzeit von 1. Februar bis 30. September eingehalten werden. Alle Einschlupfmöglichkeiten an Gebäuden beseitigen, alle Futterquellen sichern (Haustierfutter, Vogelfutter, Müllbehälter).

Checkliste zur Bekämpfung

Die MIB-Info - Marder und Waschbären

Ihr Daniel Krämer