Schmetterlingsmücke - Psychodidae

Schmetterlingsmücke

 Größe: bis 5 mm

 

Weitere umgangssprachliche Namen: Herzmücke/Herzfliege (da viele Arten eine herzförmige Gestalt aufweisen), Gullymücke/Gullyfliege, Mottenfliege, Abortfliege, Abwasserfliege

Namen in anderen Sprachen: moth fly, drain fly, psychodidae, psicódidos, Ćmiankowate, babochnitsy, albarghashia

 

Hier die Inhaltsangabe folgender Abschnitte:

  1. Vorkommen
  2. Entwicklung
  3. Schadwirkung
  4. Vorbeugung
  5. Vorbemerkung zur Bekämpfung
  6. Checkliste zur Bekämpfung

Vorkommen

Da die Larven von einigen Arten der Schmetterlingsmücken sich von organischen Substanzen in Wasseransammlungen (z.B. Bodenentwässerungen, Siphons, Ausgüssen) ernähren, findet man die Schmetterlingsmücken selbst oft an Wänden von Toiletten, Badeanstalten, Kläranlagen und überall dort, wo es stehende Feuchtigkeit im Abwasserbereich gibt.

Entwicklung

Die Weibchen legen 30 - 100 Eier in die gallertartigen Ablagerungen der Entwässerung, die Larven schlüpfen bei 21° C nach ca. 32 - 48 Stunden, das Larvenstadium liegt bei 8 - 24 Tagen, das Puppenstadium zwischen 20 - 40 Stunden. Die Gesamtentwicklung dauert je nach Temperatur 7 - 28 Tage, das fertige Insekt lebt ca. 14 Tage.

Schadwirkung

Es kann zu lästigen Massenschlüpfen aus der Kanalisation kommen, in Großküchen können sie wegen der Keimübertragung (Ursache: Bodenentwässerung) zu einem Hygieneproblem werden. Obwohl sie ein naher Verwandter der Stechmücken sind, leben sie nicht von Blut.

Vorbeugung

Stehende Feuchtigkeit in Ausgüssen vermeiden, regelmässig Ablagerungen entfernen, einmal die Woche mit heißem Wasser durchspülen.

Vorbemerkung zur Bekämpfung

Bekämpfung erfolgt in der Regel mit dem Einsatz von Bioziden, je nach Situation und Befallsstärke im Sprüh- und Nebelverfahren.

Checkliste zur Bekämpfung

Die MIB-Info - Insekten- und Spinnentiere

Ihr Daniel Krämer