Waldzecke - Ixodes ricinus

Holzbock Zeckenentwicklung Größe: bis 2,8 mm, vollgesogen bis 13 mm

 

Weitere umgangssprachliche Namen: Gemeiner Holzbock, Spinnenzecke

Namen in anderen Sprachen: tick, ixodida, ixódida, kleszcze, kleshchey, keneler, alqarad

 

Hier die Inhaltsangabe folgender Abschnitte:

  1. Vorkommen
  2. Entwicklung
  3. Schadwirkung
  4. Vorbeugung
  5. Vorbemerkung zur Bekämpfung
  6. Checkliste zur Bekämpfung

Vorkommen

Bevorzugter Lebensraum sind Wälder, Wiesen und Auen im Bodenbereich auf Gräsern, kleinen Sträuchern und im Unterholz.

Entwicklung

Im Entwicklungszyklus treten drei Stadien auf, welche pro Stadium mehrfach Blut saugen. Larven lassen sich von Gräsern, Sträuchern usw. auf Wirtstiere fallen, saugen sich fest und bleiben bis sie vollgesogen sind auf ihnen sitzen.

Schadwirkung

Saugen Blut an Reptilien, Vögeln, Säugetieren und Menschen. Der Einstich ist kaum spürbar; durch das Saugen kommt es zu Schwellungen, verbunden mit starkem Juckreiz. Uberträger von Borreliose und der Zeckenenzephalitis, auch Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) genannt.

Vorbeugung

 Hohes festes Schuhwerk tragen, eigenen Körper und Hunde auf Zecken kontrollieren, mit Zecken-Repellent einreiben.

Vorbemerkung zur Bekämpfung

Eine Biozidbehandlung ist in der Regel nicht angezeigt. Saugende Zecken werden mit speziellen Zangen vom Körper entfernt, Arzt aufsuchen.

Checkliste zur Bekämpfung

Die MIB-Info - Parasiten

Ihr Daniel Krämer