Auwaldzecke - Dermacentor reticulatus   

Auwaldzecke

Zeckenentwicklung Größe: bis 16 mm

 

Weitere umgangssprachliche Namen: Spinnenzecke

Namen in anderen Sprachen: tick, ixodida, ixódida, kleszcze, kleshchey, keneler, alqarad

 

Hier die Inhaltsangabe folgender Abschnitte:

  1. Vorkommen
  2. Entwicklung
  3. Schadwirkung
  4. Vorbeugung
  5. Vorbemerkung zur Bekämpfung
  6. Checkliste zur Bekämpfung

Vorkommen

Ursprünglich aus dem südeuropäischen Raum, inzwischen auch in ganz Deutschland nachgewiesen. Bevorzugter Lebensraum sind feuchte Auwälder und Moore.

Entwicklung

Im Entwicklungszyklus treten drei Stadien auf, welche pro Stadium mehrfach Blut saugen. Larven und Nymphen findet man auf Kleinsäugern (Nagetiere, Kaninchen, Insektenfresser). Die Gesamtentwicklung beträgt 1 bis 2 Jahre. Tiere können viele Monate ohne Blutmahlzeit überleben.

Schadwirkung

Endwirte der erwachsenen Zecken sind Hunde, Pferde, auch Rinder, Schafe und Wildtiere, wie Wildschweine, Rehe, und Füchse. Überträger des Erregers der "Hundemalaria". Am Menschen selten zu finden, unangenehme Stiche mit Quaddelbildung und Sekundärinfektionen.

Vorbeugung

 Hohes festes Schuhwerk tragen, eigenen Körper und Hunde auf Zecken kontrollieren, mit Zecken-Repellent einreiben.

Vorbemerkung zur Bekämpfung

Eine Biozidbehandlung ist in der Regel nicht angezeigt. Saugende Zecken werden mit speziellen Zangen vom Körper entfernt, mit Hund einen Tierarzt aufsuchen.

Checkliste zur Bekämpfung

Die MIB-Info - Parasiten

Ihr Daniel Krämer