Hausbock - Hylotrupes bayulus

 Hausbock Hausbockschaden

Größe: 16 - 21 mm

 

Weitere umgangssprachliche Namen: Hausbockkäfer, Holzkäfer

Namen in anderen Sprachen: woodboring beetle, capricorne des maisons, spuszczel pospolity, domovyy usach, konakdelen

 

Hier die Inhaltsangabe folgender Abschnitte:

  1. Vorkommen
  2. Entwicklung
  3. Schadwirkung
  4. Vorbeugung
  5. Vorbemerkung zur Bekämpfung
  6. Checkliste zur Bekämpfung

Vorkommen

Der Hausbock ist ein heimisches Freilandinsekt. Er befällt jedoch nicht nur Nadelhölzer im freien, sondern auch verbautes Nadelholz in Dachstühlen.

Entwicklung

Das Weibchen legt bis zu 400 Eier mit ihren langen Legeröhren in Risse am Holz ab. Nach ca. 4 Wochen schlüpfen die Larven. Die Imago schlüpfen während der warmen Sommerzeit und bohren sich sofort in das Holz ein. Die Entwicklung ist von der Holzfeuchte abhängig und kann zwischen 3 und 10 Jahren dauern. Ist die Larve ausgewachsen, verpuppt sie sich und der erwachsene Käfer verlässt das Holz durch ein ovales, ca. 4 x 7 mm großes Ausflugloch.

Schadwirkung

Geschädigt wird von den Larven des Käfers das stärker eiweißhaltige Holz des Splintes von Nadelhölzern. Befällt der Hausbock tragende Holzteile in Dachstühlen können die Schäden bis zur völligen Zerstörung des Daches führen. Bevorzugt werden warme, sonnenbeschienene Dachstühle und ähnlich exponiertes verbautes Holz.

Vorbeugung

Kernholz verwenden, Holzoberfläche versiegeln, imprägnieren oder mit einem Anstrich versehen (vorbeugender Holzschutz).

Vorbemerkung zur Bekämpfung

Bekämpfung erfolgt in der Regel mit einer Thermobehandlung oder mit dem Einsatz von Bioziden, je nach Situation und Befallsstärke im Streich-, Spritz-, oder Schaumlverfahren oder Bohrlochtränkung.

Checkliste zur Bekämpfung

Die MIB-Info - Holzschädlinge

Ihr Daniel Krämer